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Winterurlaub radikal...
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Winterurlaub radikal...

Der Gast entscheidet über Erfolg oder Misserfolg - Flexibilität ist der Schlüssel zum Erfolg für Hoteliers:

Schnee(un)sicherheit, jährliche Preissteigerungen in den Winterdestinationen und Gäste, die angesichts wirtschaftlicher Turbulenzen zur Sparsamkeit neigen: diesen Trends sieht die Österreichische Hotellerie - zumeist unerschrocken - ins Auge.

Seitens offizieller touristischer Vertretungen im Lande wird beschwichtigt, dass man nichts desto trotz einem guten Winter entgegensehe und man vor allem jetzt mit Qualität, Nähe am Gast sowie „produktbezogener Differenzierung“ punkten könne. So mancher Hotelier wird auf seinen leeren Betten sitzenbleiben, wenn er in diesem Winter bis auf sein „Zimmer frei“-Schild rund um sein Produkt nichts unternimmt. „Tatsache ist, der kommende Winter wird – besonders im Internet – heiß umkämpft, und nur der fitteste Hotelier wird heuer noch die Nase vorn haben können“, meint Mag. Sigrid Ruppe-Senn von Interalp Touristik.
 
Preis und Info aus dem Internet: Buchungsverhalten der Gäste ändert sich laufend:
Gäste buchen online, möchten den bestmöglichen Preis sowie umfassende Informationen aus dem Netz holen. Hotelbetriebe müssen auf ihre spontanen Urlaubswünsche eingehen – Wünsche, die morgen schon wieder ganz anders aussehen können. Der Gast von heute bucht kurzfristiger denn je, fährt meist mehrmals jährlich auf Urlaub und braucht dazu besondere, individuelle Betreuung. Mit diesem wertvollen Wissen sollte es in keinem Hotelbetrieb mehr vorkommen, dass man von Dezember bis April nur „Sieben-Tage Aufenthalte“ mit Anreise Samstag-Samstag anbietet. So verbaut man sich den Weg zu wertvollen Gästen, die zwischen einer und fünf Nächten bleiben wollen.

Hoteliers müssen die Preise für Gäste flexibel gestalten:
Natürlich sollte man sich grundsätzlich nicht der allgemeinen „Geiz ist geil“- Mentalität anschließen und sich in eine abwärts-drehende Preisspirale begeben, der man bekanntermaßen nur sehr schwer wieder entkommt. Ruppe-Senn dazu: „Jeder Hotelier sollte seine Preispolitik überprüfen und beginnen zu rechnen. Jedoch ist es leider häufig so, dass der eine oder andere Hotelbetreiber nur wenig über seine Deckungskosten weiß oder überlegt, ob die Buchungstendenzen seiner Gäste überhaupt zum festgelegten Preis im Haus passt.“ Hier liegt erfahrungsgemäß sehr viel Potential und vor allem Umsatz brach, besonders in Form der flexiblen Preisgestaltung passend zur Nachfrage der Gäste.

Der rundherum zufriedene, leicht handzuhabende und anspruchslose Gast war einmal. Heute muss bedacht werden, dass jeder einzelne Gast zum Erfolg oder Misserfolg eines Hotelbetriebes maßgeblich beiträgt – sei dies in Form von Bewertungen auf diversen Plattformen, Mundpropaganda oder einfach indem er entweder ein Stammgast oder ein nimmer wiederkehrender Gast wird. Der Winter wird vielleicht ein guter – aber nur dann, wenn die Hotelbetriebe auf den sich verändernden Markt achten und flexibel und kurzfristig reagieren. Genauso tut dies der Gast bei seiner Urlaubsentscheidung.
Revenue oder Yield Management Revenue oder Yield Management
Bei Interalp Touristik Sales & Marketing dreht sich "fast" alles um die Frage, wie ein Hotel mit möglichst geringem Aufwand nachhaltige Umsatz- und Gewinnsteigerungen erreichen kann. Im Bereich Yield Management bieten wir ein Preis- und... 
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